Einladung & Appell: Verkehrsberuhigung JETZT – Lebensqualität vor Beton/Asphalt!
“ Gegen Ortsumfahrungen auf den besten Böden Bayerns”
An alle lärmgeplagten Bürger und Politiker,
Die Argumente für Ortsumfahrungen lauten meistens: Durch Umfahrungen werden die Ortsdurchfahrten maßgeblich vom hohen Verkehrsaufkommen entlastet, die Anwohner vor Lärm und Schadstoffen geschützt und die Lebensqualität im Ort erhöht. Dann wird Jahrzehnte geplant und die Verkehrsberuhigung wird mit dem Hinweis abgetan – ihr bekommt ja eine Ortsumfahrung.
Die ganzen OU im BayVW wurden doch meistens ohne öffentliche Beteiligung, Prüfung von Projektalternativen, Verkehrslenkungs-, Verkehrsberuhigungsmaßnahmen, Umweltverträglichkeitsprüfung usw. aufgenommen. Der Anteil von nicht realisierbaren Projekten ist hoch (mind. 40 %). Das bindet soviel Planungskapazität, daß den wirklich vordringlichen Aufgaben nicht mehr nachgekommen wird. Ferner sollten bei den OU‘s die Ortsdurchfahrten die ja jetzt vom Verkehr entlastet werden sollen gleich mit verkehrsberuhigt geplant und werden, da sonst der Ziel-und Quellverkehr sie nachwievor nutzt.
Die Verkehrsprognose bis 2030 schreibt die Trends der Vergangenheit fort. Carsharing, E-Radverkehr, stark steigende Fernbusszahlen, dass Digitale Apps (Uber)Sharing Economy den Mobilitätsmarkt aufmischen, selbstfahrende Autos auf den Markt kommen, dass die Gesellschaft altert und mit 80 Jahren oder 90 weniger selbst Auto fährt, der ÖPNV zunimmt weil die Spritpreise steigen usw. Das gleiche gilt für den Güterverkehr, da fehlt vollständig die Strategie.
Durch innerörtliche Verkehrsberuhigungsmaßnahmen soll möglichst auf Ortsumfahrungen verzichtet werden.
Wichtig ist eine BÜRGERBETEILIGUNG Im Rahmen eines intensiven Bürgerbetei – ligungsprozesses sollen die Bürger die Möglichkeit bekommen eines verkehrsberuhigten Umbaus der Ortsdurchfahrt statt einer Ortsumfahrung mitzzubestimmen.
Ziel der Verkehrsberuhigungsmaßnahmen war die Reduzierung der real gefahrenen Durchfahrtsgeschwindigkeit, mehr Sicherheit für den Fußverkehr und eine Reduzierung der Lärmbelastung. Damit sollte die Aufenthaltsqualität im Ort ge - steigert werden.
Wir laden alle Interessierten zu einer Besichtigungsfahrt ein, dort wo so etwas schon umgesetzt wurde in Unterrödel – siehe Beilage.
Die Planung am 8.5.26 sieht so aus – Busfahrt (Buskosten ca. 1000 € bei 30 Teilnehmer ca. 35 € genaue Kosten nach Teilnehmerzahl):
8.00 Uhr Abfahrt in Straubing – Parkplatz Westpark Geiselhöringer Str. – Halt an der Lerchenhaider Str. Infos und mit Blick auf die geplante Umfahrung
8.30- 8.45 Uhr Geiselhöring – Zustieg Parkplatz gegenüber Freibad – Halt am Kreisel Haindling Info und Blick auf die geplante Umfahrung
9.10 Uhr Mallersdorf – Zustieg Parkplatz Sportplatz,Bahnhofstr. – Info und Blick auf die geplante Umfahrung
9.45 – 10.30 Uhr – Zustieg 600m östlich von Niedertraubling an St2111(nach Mangolding) , Info und Demo an geplanter OUF
12.00– 16.00 Uhr Ankunft Unterrödel – Treffen mit BN Bayern AK Verkehr, KG Hilpoltstein evt. mit Bewohner – Mittagessen - Besichtigung der Ortsdurchfahrt mit Treffen Bewohner
16.00 Uhr – Rückfahrt wie Hinfahrt Ankunft Straubing 18.30 Uhr
Als lärm- und schadstoffgeplagte Bürger fordern wir deshalb
-Schnellstmögliche Umsetzung von Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung für alle betroffenen Kommunen im Gäuboden mit Ortsdurchfahrten!
-Wirksame Verkehrslenkung und -kontrolle in allen belasteten Ortsdurchfahrten
-Verkehrsberuhigung Ortsdurchfahrt B 8 Straßkirchen
-Niedertraubling: Stopp der neuen Ortsumfahrung! Stattdessen Ausbau der bestehenden Kreuzungen an der B15 alt. Geschwindigskeitsreduzierte Tempo 30 Zone in Nieder- und Obertraubling
-Verkehrsberuhigung mit verkehrslenkenden Massnahmen der Geiselhöringer Straße in Straubing-Alburg im Bereich beidseitiger Bebauung mit Tempo 30 geschwindigkeitsreduziert!
-Umfahrung der Gemeinde Hainsbach im Zuge der Regionaltrasse und Verkehrsberuhigung der Ortsdurchfahrt Geiselhöring und Hirschling!
-Verkehrsberuhigung der Ortsdurchfahrten Mallersdorf und Pfaffenberg!
-Verkehrsberuhigung der Ortsdurchfahrt Laberweinting
Laufend durchgeführte Verkehrsbeobachtungen und -beruhigungen durch Kommunen bzw. Landratsämter und Verkehrsbehörden, wenn sich neue PKW- und LKW-Ausweichrouten etablieren sollten,
Durch den verkehrsberuhigten Umbau der Ortsdurchfahrten wollen wir erreichen:
-Verbesserung der Aufenthaltsqualität, der Sicherheit und der Lärm-und Schadstoffsituation
- Keine Flächenversiegelung durch die Ortsumfahrungen.
-Kein neuer induzierter Verkehr durch eine Verkehrsbeschleunigung durch den Umgehungsstraßenbau und damit ein Beitrag zum Klimaschutz
-Keine höheren Investitionskosten, als für den Bau der Umfahrung. Langfristig entfallen Winterdienst und Unterhalt einer zusätzlichen Straße.
Es entstehen geringere externen Kosten des Straßenverkehrs.







