BN befindet Westpark-Wohnbebauungspläne als angemessen und würdigt den Mut, den Leerstand zum Teil zu übernehmen und den bisherigen Erdl-Standort am Pfarrplatz attraktiv werden zu lassen
Man kann jedoch keinen Bedarf für noch einen weiteren Lebensmittelmarkt im Stadtsüdwesten sehen
Der BN befindet die Pläne für den Westpark als angemessen und stadtverträglich, kann jedoch keinen Bedarf für noch einen weiteren Lebensmittelmarkt im Stadtsüdwesten sehen.
Und man warnt aber vor weiterer eingeschossiger Flachbauten-Discounter-Unkultur mit einer Vielzahl von Parkplätzen,
Es würde das Einziehen einer Zwischendecke im Bestandsgebäude des bisherigen BayWa Bau- und Gartenfachmarkts für eine zumindest zweigeschossige Nutzung grundsätzlich begrüsst.
Ein Abriss des Leerstandsgebäudes des unglücklicherweise genehmigten Gartenfachmarkts - hierin sieht der BN den Ur- und Ausgangsfehler - nach nur wenigen Jahren Nutzungsdauer sei gesamtökologisch gewiss nicht die bestmögliche Variante, denken die beiden BN-Kreisvorsitzenden Andreas Molz und Johann Meindorfer.
Die Weiternutzung, jedoch nur gekoppelt und in Kombination mit der vorgesehenen zentrumsnahen Wohnbebauung mit flächensparender mehrgeschossiger Mehrfamilienhausbebauung, sei bei der vertrackten Ausgangslage angemessen und stadtverträglich.
Der BN begrüsst ebenso den unternehmerischen Mut der Geschwister Erdl, den Leerstand zum Teil zu übernehmen, und den bisherigen Erdl-Standort am Pfarrplatz, auf andere Art einen attraktiver Anziehungspunkt mit Alleinstellungsmerkmal“ werden zu lassen.
Jedoch kann ein Bedarf für noch einen weiteren Lebensmittelmarkt im Stadtsüdwesten nicht gesehen werden.
Die Bedenken dagegen seien nicht leicht beiseitezuwischen.



Ausweisungen von flächenintensiven Gewerbeflächen bergen neben den privatwirtschaftlichen Risiken für die Grundstückseigentümer und Betreiber, die vom BN nicht näher zu bewerten sind, weitere Risiken.
Neben langfristigem Leerstand sind dies bei Ansiedlungswerben um Praxen, Büros, Verwaltungsnutzungen und Dienstleistungen in zentrumsfernen Bereichen Absiedlungs- bzw. Abwanderungsrisiken von ebensolchen Praxen, Büros, Verwaltungsnutzungen und Dienstleistungen aus dem historischen Stadtzentrum Straubings, das ebenso mit Leerstand zu kämpfen hat.
Eine Ablehnung der Bebauungsplanänderung könnte für Sport-Erdl existenzgefährdend sein, wenn diese zu dem Schluss gekommen sind, dass ein Fortbestand am bisherigen Standort langfristig nicht möglich ist, gibt Meindorfer zu bedenken.







