Für besseres Busangebot sowie besseres Bahnangebot muss mehr Geld ins System

Die Stadtbusnutzung darf durch Auslichtung des bestehenden Halbstundentaktes für die Ausweitung in den Abendstunden nicht verschlimmbessert werden.
Die Auslichtung des bestehenden Halbstundentaktes für die Ausdehnung in den Abendstunden wäre ein zu hoher Preis
Dass die Vorgabe von nur aufkommens- bzw. defizitneutralen Verbesserung die Spielräume für eine durchgreifende Verbesserung/Weiterentwicklung des ÖPNV-Angebots daher auf nahe Null beschränkt, liegt auf der Hand.
Es war bisher eine sehr behagliche komfortable Situation für die Stadt, dass die Defizite durch das städtische Tochterunternehmen Stadtwerke aufgefangen werden, ohne den städtischen Haushalt zu belasten.
Doch das ist keineswegs der gottgegebene Regelfall
Normalfall in deutschen Kommunen ist, dass auch der ÖPNV aus Steuermitteln finanziert wird.
Wie es auch bei Strassenbau und -unterhaltung gang und gäbe ist.
Am Ende läuft es immer wieder auf das Gleiche hinaus: Darauf, dass mehr Geld ins System muss.
Für durchgreifende Verbesserungen des Busangebots in Straubing sowie des Bahnangebots durch einen Halbstundentakt auf den Zulaufstrecken von und nach Straubing
So wie natürlich mehr Geld ins System, in den Staatshaushalt und in die Sozialsysteme muss.
Die Finanzierung der Staatsaufgaben läuft immer wieder auf die Frage hinaus: Woher nehmen, wenn nicht stehlen – von wem also ???
Aus Abschöpfung von extrem hohen Einkommen von „Grösstverdienern“, deren Einkommen in keinerlei vernünftiger Relation zu den von ihnen erbrachten Leistungen steht.
Und in krassem Missverhältnis zu demjenigen von qualifiziert arbeitenden „Normal“- oder auch „Gutverdienern“. Und die bisher nicht ihrer Finanzkraft im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung angemessen steuerlich herangezogen wurden.








