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Biotoppflege zur Bekämpfung des Staudenknöterichs am Beckenweiher

 

Anfang Juni, Ende August und Ende September trafen sich, Helfer von der BN Kreisgruppe und dem OGV Wiesenfelden, um am Ufer des Beckenweihers in Wiesenfelden den invasiven Staudenknöterich einzudämmen.

Der Staudenknöterich ist ein Neophyt der die heimische Hochstaudenflur, die typischer Weise an den Ufern und Rändern von Gewässern bei uns vorkommt, zu verdrängen droht. Durch sein dichtes Blattwerk, seinen schnellen und dichten Wuchs und seine kräftigen Wurzeln macht er anderen Pflanzen rasch Konkurrenz. Somit wirkt er sich auch negativ auf unsere heimische Insektenvielfalt aus, weil heimische Pflanzen, die der Reproduktion zahlreicher verschiedener Insekten dienen, zunehmend überwuchert werden. Bisher konnte sich noch keine  heimische Insektenart als Nahrungsgrundlage auf den Staudenknöterich spezialisieren.
Maschinelle Entfernung ist in den Uferbereichen eher schwierig. Da der Staudenknöterich auch noch aus den Blattachseln bei Bodenkontakt Wurzeln schlagen könnte, muß das Mähgut abgefahren werden.

Deshalb hat sich die BN Kreisgruppe und der OGV Wiesenfelden zur Biotoppflege aufgemacht. In Handarbeit, mit Motorsense, Grabgabel, Rechen und Schubkarre, konnten unsere Helfer einen Großteil des Staudenknöterichs entfernen. Aus der Erfahrung der BN Kreisgruppe von der Biotoppflege auf der Donauinsel Entau, werden diese Biotoppflegemaßnahmen konsequent einige Jahre weiterverfolgt werden müssen, bis der Staudenknöterich so zurückgedrängt werden kann, bis sich heimische Hochstauden, wie z.B. die Brennessel wieder durchsetzen können. 

Trotz schweißtreibender Arbeit hat es viel Spaß gemacht, in der Gewissheit gemeinsam etwas geschafft zu haben. Vielen Dank allen Helfern.