BN übersendet der Stadt Anforderungen an den neuen Nahverkehrsplan zur Erweiterung des ÖPNV-Angebots
Wohlweislich abgestufte Vorschläge zur Weiterentwicklung des ÖPNV übersandte Straubings BN-Vize Johann Meindorfer der Stadt,
Dazu gehört die bestmögliche Verknüpfung und Abstimmung des neuen Nahverkehrsplans mit dem des Landkreises Straubing-Bogen und deren Verzahnung, nachdem kein gemeinsamer Nahverkehrsplan zustandekommt.
Vorrangige Anforderungen sieht er im SchIiessen von TaktIücken sowie Ausweitung der Stadtbus-Betriebszeiten im Halbstundentakt Montag bis Freitag bis 21.00 Uhr sowie im weiteren am Samstag im Halbstundentakt bis 20 und Stundentakt bis 24 Uhr.
In den künftigen Nahverkehrsplan sowie dessen schrittweise Realisierung soll auch die Buserschliessung der VHS zusammen mit der Anbindung des derzeit vom Linienverkehr unerschlossenen Areale Carl-Zeiss-Strasse sowie Am Steinweg aufgenommen werden.
Indem die Linie 4 in ihrem Südteil in zwei Linienäste aufgeteilt würde, die halbstündlich versetzt zu bedienen wären etwa mit dem abwechselnden Linienverlauf:
Jede „volle Stunde“ mit dem bisherigen Linienverlauf entsprechend vom Bahnhof zur Landshuter Strasse. Jede „Halbe Stunde“ mit einem alternativen Linienverlauf, der vom Bahnhof über die Schildhauer- und Äussere Passauer Strasse über den Steinweg, die Siemens-, die Lilienthal- Oskar-von-Miller- und Pettenkoferstrasse zur Landshuter Strasse verläuft.


Fotos (BN/ Meindorfer): Die Busfahrer der RBO-Regionalbuslinie 25 Richtung Atting/Rain/Regensburg bedienen die Haltestelle Theresientor, die Stadtbuslinie 3 nicht; sie müsste diese künftig auch als zentrumsnahe Einsteigestelle in Richtung Alburg und Anbindung des Sozialen Rathauses bedienen.
Sinnvollerweise solle die Haltestelle Theresientor für den Regionalbusverkehr mit der Haltestelle der Stadtbuslinie 3 kombiniert werden, dann liesse sich so eine komfortable Umsteigemöglichkeit vom Regional- in den Stadtverkehr und umgekehrt realisieren, eine kurze attraktive direkte fussläufige Verbindung zum Theresienplatz ohne mehrfaches Querenmüssen von Ampeln.


Fotos (BN/ Meindorfer): Idealerweise könnte deBahnsteigunterführung über Längsweg und Hebbelstrasse direkt auf den Gäubodenpark treffen
Die Weiterführung der Bahnsteigunterführung nach Süden und deren Verzahnung mit der dortigen städtebaulichen Entwicklung beim Gäubodenpark solle weiterverfolgt werden.
Sie stelle einen wichtigen Beitrag zur bahnseitigen Erschliessung der südlich des Bahnhofs gelegenen Gewerbe-, Wohn- und Sondergebiete mit ihren medizinischen Einrichtungen, und dabei insbesondere des Ärzte-, Dienstleistungs-, Fachmarkt und Einkaufszentrums Gäubodenpark dar
Es soll eine Verknüpfung der Stadtbuslinie 4 mit den Stadtbuslinien 1, 2 und 3 mit zusätzlicher Buserschliessung eines derzeit vom Linienverkehr unerschlossenen Areals am Hirschberger Ring erfolgen, um Arbeitnehmern im Stadtsüdosten und Stadtsüden von dort eine möglichst attraktive direkte Verbindung zu den Gewerbegebiete im Stadtosten, Stutzwinkel, Straubing-Ost und Hofstetten sowie Richtung Ittling und Hafen, bieten zu können.



Fotos (BN/ Meindorfer): Am Alfred-Dick-Ring / Landshuter Strasse wäre eine Verknüpfung der Stadtbuslinien auf den Aussenästen sinnvoll
Dies könnte im Zuge der Verlängerung der Stadtbuslinie 4 als Ringschluss zwischen Osserstrasse und Alfred-Dick-Ring / Landshuter Strasse über Schlesische und Ittlinger Strasse zu den Stadtbuslinien 1 und 2 Richtung Ittling und Hafen her- und sichergestellt werden.
Als drittrangige Verbesserungsmassnahme nennt Meindorfer den Südteil einer Verknüpfung der Stadtbuslinien 1 (ab FTSV-Sportplatz) und 2 (ab Eichendorffstrasse / Kreisel) mit der Stadtbuslinie 4 im Bereich des Alfred-Dick-Rings







