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Berichte von Tagung Öko-Soziale Marktwirtschaft im Gegenwind sowie Tagung des BUND Bundesarbeitskreis und des BN-Landesarbeitskreises Abfall beim BN-Vorstand

Einhellige Forderung von Kreis,- Bundes- und Landesebene einer Besteuerung von Energie und Ressourcen mit gleichlaufend glaubwürdigen sozialen Entlastungskomponenten 

Entwicklung einer Ökomodellregion Straubing-Bogen  zu unterstützen prominent im Jahresprogramm 2027

 

Von der Tagung Öko-Soziale Marktwirtschaft im Gegenwind berichtete 2. BN-Kreisvorsitzende Johann Meindorfer bei der Vorstandssitzung des BUND Naturschutz am Montag

Die Verteidigung der sozialen Marktwirtschaft und ihre Weiterentwicklung zur ökosozialen Marktwirtschaft stand dabei in Fürth als Geburtsstadt Ludwig Erhards im Focus des Plädoyer des BUND Ehrenvorsitzenden Prof. Dr. Hubert Weiger.

Meindorfers Wortbeiträge, dass anständige Verteilungsgerechtigkeit eine entscheidende Voraussetzung für energiesparendes umwelt- und klimaverträgliches Verhalten aller ist und dass das dazu nötige Instrumentarium ein intelligentes globalsteuerndes Finanz-, Abgaben- und Steuersystem inclusive Bürgerversicherung ist, das höhere Verteilungsgerechtigkeit, Kostenwahrheit und Kostengerechtigkeit sowie durchgängige Umsetzung das Vorsorge- und Verursacherprinzips sicherstellt, wurden von den rund 80 VertreterInnen sowohl der ökologischen als auch ökonomischen Seite mit gutem Applaus aufgenommen.

Ebenso dass umweltfreundliche faire Beschaffung höchstgradig ökologierelevant ist und bei Bund, Ländern, Städten und Gemeinden durchgängig durchgesetzt werden.

„Immerhin lösen die Aufträge der öffentlichen Hand 14 % der Wirtschaftsleistung in der EU aus, die somit durch diese ökologierelevant zu beeinflussen sind.

Mit dieser öffentlichen Marktmacht müsste und könnte sie die private Wirtschaft zu einer ökologieverträglichen Produktionsweise mitnehmen, untermauerte Meindorfer diese Forderung unter einhelligem Zuspruch.

Solchen erhielt er auch bei der gemeinsamen Tagung des BUND Bundesarbeitskreis und des BN-Landesarbeitskreises Abfall am Wochenende in Würzburg für seinen Kurzvortrag zum Baustoffrecycling sowie zu seiner Präsentation zum zukunftsfähigen Umgang mit Papier, wo die durchgängige Umstellung des Papierbedarfs auf umweltverträgliches Recyclingpapier aus 100% Altpapier erforderlich ist. Die umfassende Verwendung von Recyclingpapier spare nicht zur große Mengen von Holz, sondern auch von Energie und Wasser ein.

Einigkeit bestand bei der Forderung einer Besteuerung von Energie und Ressourcen, da bisher Recyclingprodukte oft teurer angeboten werden als Primärrohstoffware, ob bei Gips, Baustoffen, Kunststoff  oder Papier.

Es führe kein vernünftiger Weg vorbei an Energie- und Ressourceneinsparungen durch bestmögliche Abfallvermeidung und sortenreines stoffliches Recycling, an Energiesparen höherer Energieeffizienz damit sich das rentiert, was auch ökologisch und somit volkswirtschaftlich einzig Sinn macht, resümierte daher der BN-Kreisvorstand aus den Berichten von der Bundes- und Landesebene.

Einhellig beschloss man, den Prozess der Entwicklung einer Ökomodellregion Straubing-Bogen  zu unterstützen und wird dies prominent ins Jahresprogramm 2027 aufnehmen.