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wo gibt`s eigentlich BIO Einkaufsstätten?

Qualität statt Masse: BIO-Landbau statt Billig-Massenproduktion

Zum Gewässer- und Trinkwasserschutz strikt der Wegweisung "Bio" folgen!

Die Folgen intensiv-industrieller Landwirtschaft mit Pestizideinsatz und Massentierhaltung sind halt doch nicht mehr zu verleugnen, wenn sie auch von der Chemie- und Agrarindustrie-Lobby gern klein- und schongeredet werden. Neben erschreckenden Pestizidfunden in "konventionellem" Obst und Gemüse treten sie unweigerlich zu Tage, wenn es um die Qualität von Gewässern, Grund- und Trinkwasser geht. In der Broschüre des Umweltbundesamtes zur Wasserrahmenrichtlinie wird dem Grundwasser in einem bedeutenden Teil Niederbayerns mit intensiver Landwirtschaft nicht die Bewertung "gut", sondern ausdrücklich "schlecht" erteilt. Die Tatsache ist auch schon länger bekannt, deshalb wird eine aufwändige Trinkwasseraufbereitung betrieben und werden tiefe Grundwasserschichten angezapft, weil mit Wasser aus oberflächennäheren Bereichen die - ohnehin nicht besonders ambitionierten - Grenzwerte nicht eingehalten werden könnten. Obere Schichten versaut, dann bohren wir halt tiefer und holen zum Quartär- auch noch Tertiärwasser rauf, was soll´s offenbar. So weit hat es die vom Polit-Mainstream immer noch gehätschelte und massiv geförderte agrarindustrielle Intensivlandwirtschaft inclusive tierquälerischer Massentierhaltung gebracht. Mit Auswüchsen bis hin zum EEG-Bonus für die Gülle, wenn sie zur Biogasproduktion verwendet wird. Statt die Schäden deren Verursachern zumindest monetär anzulasten, erlaubt man denen ein Weiter-So und das Anbieten ihrer Produkte zu Niedrigpreisen bis hin zum Billigfleisch in den Kühltheken der Discounter. Zu Lasten der Allgemeinheit. Dieses alte Prinzip "Gewinne maximieren und privatisieren - ohne Rücksicht auf Verluste in Sachen Biodiversität, Naturhaushalt, Tier- und menschliche Gesundheit - Verluste und Schäden sozialisieren" feiert fröhliche Urständ`, unterstützt von (insbesondere Fleisch-) Konsumwahn und "Geiz-ist-Geil-Denken" in Teilen der Verbraucherschaft.

 

  • Der Verzicht auf eine auf Exporte etwa nach Russland oder Nordamerika in grossen Stil ausgerichtete intensiv-industrielle Landwirtschaft inclusive massivem Industriedünger- und Pestizideinsatz und ethisch unverantwortbarer tierquälerischer Massentierhaltung kann sich dabei zusätzlich als Gewinn für die menschliche Gesundheit erweisen, wird dadurch doch ein erheblicher Schadstoffeintrag in Boden, Gewässer, Grund- und Trinkwasser vermieden.
  • So betrachtet sind Erleichterungen des Im- und Exports intensiv-industriell erzeugter landwirtschaftlicher Produkte inclusive Fleisch durch die transatlantischen Freihandelsabkommen CETA und TTIP ohnehin in keinster Weise erstrebenswert, die Verhandlungen darüber dringend zu stoppen!

Dabei kann man dieser in Gesamtheit, im ureigensten gesundheitlichen Interesse nur raten, stattdessen auf die hochwertige Qualität von Lebensmitteln aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft zu setzen. Bio-Einkauf kommt der menschlichen Gesundheit von Grund auf, von Anfang an, nämlich schon bei der landwirtschaftlichen Urproduktion zu Gute.

wo gibt`s eigentlich BIO-Einkaufsstätten?

Nachdem die kontrolliert biologische Landwirtschaft die gesundheits-, klima- und umweltverträglichste Form der Landbewirtschaftung und der Erzeugung von Lebensmitteln wie auch von allem anderen nachwachsenden Rohstoffen darstellt, muss diese vor allen anderen gefördert werden. Dies gerade in volkswirtschaftlicher Hinsicht, um Folgeschäden an Klima, Boden, Grundwasser und tierischer wie menschlicher Gesundheit von vornherein zu vermeiden, was in jedem Fall günstiger kommt als nachträgliche Reparaturversuche mit ungewissem Ausgang. Dringend erforderlich und angebracht dabei: das gezielte Angebot von Lebensmitteln und Getränke aus kontrolliert biologischer Erzeugung bei der Verpflegung in Gemeinschaftseinrichtungen wie Kliniken, Schulen oder Kindergärten. Da haben Staat, Landkreise, Städte und Gemeinden die gesundheitliche Vorsorge- und Vorbildfunktion der öffentlichen Hand zu erfüllen. Das gilt exemplarisch etwa für das aktuelle "Schulfruchtprogramm". Und der Anbau nachwachsender Rohstoffe muss ebenso nach den Grundsätzen des ökologischen Landbaus sein, will man wirklich zu einer ökologisch nachhaltigen Energie-, und Agrarwende kommen. Alles andere "Energie-Wenden", der reine Ersatz fossiler Energieträger durch "NAWAROS" aus agrarindustrieller Intensivlandwirtschaft - noch dazu ohne wirkliches Energiesparen in allen Bereichen - führt von einer Sackgasse in die nächste. Wasser braucht Schutz!

Best Practice: Öko-Landbau

Was dringend eine weitreichende Umstellung auf eine klima-, boden- und wasserschonende Bewirtschaftung nach den Grundsätzen des kontrolliert-biologischen Landbaus, der umweltverträglichsten Art der Landbewirtschaftung, erfordert. Auch zur Sicherung einer hochwertigen gesundheitlich unbedenklichen Trinkwasserversorgung sind die Einträge aus der intensiv-landwirtschaftlichen Produktion durch Umstellung auf Bio-Landbaudrastisch zu verringern, allerschleunigst in allen Einzugsbereichen der Trinkwasserversorgung.Qualität statt Masse: BIO Landbau

Höchste Zeit also für eine ökologisch nachhaltige Agrarwende!

Neben einer gerechten Agrarpolitik, die die rein flächenbezogene Verteilung von Mitteln endlich komplett zu streichen und sind diese zur Förderung der Umstellung auf ökologischen Landbau zu verwenden. Wir brauchen eine angepasste - und in diesen bewegten Unruhe-Zeiten krisensichere - Produktion, die den heimischen (eigentlich EU-) Bedarf in BIO-Qualität sicherstellen kann, aber nicht unter den Umständen intensiv-industrieller Landwirtschaft mit massivem Pestizideinsatz und Massentierhaltung gezielt für den umfangreichen Export produziert und andererseits auf grosse Mengen importierter Ressourcen, nicht zuletzt energetischer, aus unzuverlässigen Welt-Regionen angewiesen ist. Nachdem die kontrolliert biologische Landwirtschaft die gesundheits-, klima- und umweltverträglichste Form der Landbewirtschaftung und der Erzeugung von Lebensmitteln wie auch von allem anderen nachwachsenden Rohstoffen darstellt, muss diese vor allen anderen gefördert werden. Dies gerade in volkswirtschaftlicher Hinsicht, um Folgeschäden an Klima, Boden, Grundwasser und tierischer wie menschlicher Gesundheit von vornherein zu vermeiden, was in jedem Fall günstiger kommt als nachträgliche Reparaturversuche mit ungewissem Ausgang. Wasser braucht Schutz!

Eine ökologisch- sozial ausgerichtete Steuerpolitik  Jetzt bitte mal die Welt retten!

die den Verbrauch von Ressourcen und Energie im Verhältnis zu den Arbeitskosten verteuert, würde auch eine energiesparendere klima- und umweltfreundlichere Landwirtschaft befördern, ist sich der BN sicher. Die kontrolliert biologische Landwirtschaft sei die gesundheits-, klima- und umweltverträglichste sowie zukunftsfähige Form des Landbaus, auch weil sie auf energieaufwendige synthetische Spritzmittel und Kunstdünger verzichte. Dieses Leitbild muss für und der Erzeugung von Lebensmitteln genauso gelten wie für andere nachwachsende Rohstoffe. Reelle ökologisch nachhaltige Energiewende!

 

Mit der Klammer einer ökologisch-soziale ausgerichteten Steuerpolitik ist die notwendige Agrarwende in einem Gesamtzusammenhang mit den beiden anderen grossen Bereichen Energiewende und Verkehrswende, ja mit einer grundlegenden Wirtschafts- und Konsumwende, zu sehen und stellen würde. Und wer muss dabei vorangehen? Die Gesetzgeber auf EU-, Bundes- und Landesebene, die sich aus den vom Volk gewählten Abgeordneten zusammensetzen.

 

 

Bei einer Radltour zum Naturland Puten- und -Weihnachtsbaum-Hof Lehner nach Wallkofen konnte man die Bio-Geflügel-Freilandhaltung begutachten.
Dass die öffentliche Hand vorbildhaft vorangehen muss, diskutierte man am Ökomarkt mit Politikern.

Keine Gentechnik auf unserem Teller - lieber gesunde Bio-Lebensmittel

Die ausbreitung der Hochtechnologie Gentechnik bedroht die Landwirschaft - Gentechnik stoppen !

Durch gentechnische Verunreinigungen in Futtermitteln oder bewusste Importe gentechnisch veränderter Futtermittel sowie etwa die Importzulassung von Gentech-Raps für die EU wächst die Gefahr der unkontrollierten Ausbreitung 

gentechnisch veränderter Pflanzen über die Ackergrenzen hinaus. Das beginnt schon damit, dass Körner dieser Rapssorte beim Transport verloren gehen werden und im Freiland keimen. Was langfristig passiert, wie sich die Pflanzen verhalten, wie sie sich mit wilden Pflanzen vermischen und die Ökologie beeinflussen, ist im Einzelnen  nicht vorhersehbar. Irreversible Schäden für Mensch und Umwelt, gerade auch für die Biodiversität sind aber zu erwarten, weil die sich ausgebreiteten Organismen sich nicht mehr zurückholen lassen. Schließlich kann die landwirtschaftliche Produktion, insbesondere von gentechnik-freien BIO- Produkten in Gefahr geraten, wenn Gentechnik-Pflanzen auf die Felder geraten.

VerbraucherInnen sollten jedenfalls auf „Nummer sicher“ gehen und nur Bio- Produkte kaufen, denn bei diesen ist der Einsatz von Gentechnik garantiert ausgeschlossen. BIO- Produkte nützten der eigenen Gesundheit und der ganzen Gesellschaft, die dadurch von Umweltbelastungen verschont bleibe. Der Bio-Landbau bietet auch über die Gentechnikfreiheit grosse Vorteile für Artenschutz, Biodiversität, Boden, Grundwasser, Klima und menschliche Gesundheit. Diese kommen voll zur Geltung, wenn man regional erzeugte BIO & FAIR-Qualität kauft.

wo gibt`s eigentlich BIO-Einkaufsstätten?

Nicht nur zum Schutz vor mehr Gentechnik: Die transatlantischen Freihandelsabkommen CETA und TTIP stoppen !

Die Geheimverhandlungen zwischen der EU-Kommission über die Freihandelsabkommen TTIP (mit den USA) und CETA (mit Kanada) müssen uns alarmieren. Die Macht von Konzernen wird damit weiter gestärkt und es könnte etwa der Import gentechnisch veränderter Lebensmittel, Pflanzen und Tiere ermöglicht werden. Vermutlich werden die jeweils niedrigsten (Produktions-)Standards gegenseitig anerkannt. Investoren wollen sich das Recht sichern, Regierungen vor privaten Sonderschiedsgerichten zu verklagen, wenn sie sich durch aus ihrer Sicht zu strenge Auflagen in ihrem Gewinnstreben eingeschränkt sehen. Wenn also politische Entscheidungen den Wert von Investitionen oder Gewinnerwartungen schmälern könnten. Beide Abkommensvorlagen enthalten Investitionsschutzkapitel, die es Konzernen erlauben, Staaten in solchen Fällen auf Schadensersatz zu verklagen, den dann letztendlich die Steuerzahler zu tragen hätten als miese Beigabe zur Absenkung von Umwelt- und Verbraucherschutz- Auflagen. USA und EU möchten sich Wettbewerbsvorteile gegenüber anderen Staaten, einschließlich Entwicklungs- und Schwellenländern verschaffen um den Markt zu dominieren. Dies praktizieren sie auch schon mit ihrer Art von Entwicklungshilfe, indem sie Investitionen ihrer Großkonzerne dort forcieren, die sich dann dortige Märkte erschließen sollen und neue Abhängigkeiten schaffen.

Der Verzicht auf eine auf Exporte etwa nach Russland oder Nordamerika in großen Stil ausgerichtete intensiv-industrielle Landwirtschaft inclusive massivem Industriedünger- und Pestizideinsatz und ethisch unverantwortbarer tierquälerischer Massentierhaltung kann sich dabei zusätzlich als Gewinn für die menschliche Gesundheit erweisen, wird dadurch doch ein erheblicher Schadstoffeintrag in Boden, Gewässer, Grund- und Trinkwasser vermieden. So betrachtet sind Erleichterungen des Im- und Exports intensiv-industriell erzeugter landwirtschaftlicher Produkte inclusive Fleisch durch die transatlantischen Freihandelsabkommen CETA und TTIP ohnehin in keinster Weise erstrebenswert, die Verhandlungen darüber dringend zu stoppen!

Nachdem inzwischen die erste Million Unterschriften für die selbstorganisierte Europäische Bürgerinitiative gegen die Freihandelsabkommen TTIP und CETA erreicht wurde, gilt es weiter, mit dem Protest nicht nachzulassen. Deshalb heißt es jetzt: Auf zur zweiten Million! Weiter Unterschriften leisten und um Unterschriften werben HIER!

Denn für  den Erhalt einer lebenswerten Umwelt müssen TTIP und CETA verhindert werden. Dazu muss ein klares Zeichen an die politischen Entscheidungsträger, die EU-Kommission und das europäische Parlament gesendet werden.

Wenn IHK und der CSU-MdL Graf zu Lerchenberg interessengeleistet auf vermeintliche (betriebs-) wirtschaftiche Vorteile des Freihandelsabkommen TTIP mit den USA verweisen, so sind diesen ohnehin nicht bezifferbaren Effekten erhebliche Gefahren gegenüberzustellen, weshalb man die Sache ja auch in Geheimverhandlungen aushecken will. Dass der US-Botschafter diese ebenso interessengeleistet kleinredet und beschönigt, etwa weil „ die Freihandelsabkommen niemandem vorschreiben, was er essen soll“, überrascht das nicht, ist aber ziemlich verlogen. Wenn mindere Standards und daher mindere Qualität mit Einsatz von Gentechnik intensiv-industriell erzeugter landwirtschaftlicher Produkte mit höherem Gefährdungspotential in Europa Einzug halten können, setzt man der menschlichen Gesundheit und einem gentechnikfreien Bio-Landbau erheblich zu und gefährdet diesen. Der Einsatz genveränderter Pflanzen, die immun gegen bestimmte Herbizide wie Glyphosat, sind, ist gerade in Nordamerika längst in das vorhersehbare Stadium eingetreten, dass sich Immunität auch bei den bekämpften "Unkräutern" ausbreitet und immer mehr Gift eingesetzt werden muss, um die Ernten zu garantieren

Da entstehen volkswirtschaftliche und ökologische Schäden, die ebenso noch nicht bezifferbar und unabsehbar, vor allem aber nicht rückholbar sind. Es ist völlig unverantwortlich, sich den Interessen von internationalen Konzernen / Investoren auszuliefern, die sich das Recht sichern wollen, Regierungen vor privaten Sonderschiedsgerichten zu verklagen, wenn sie sich durch aus ihrer Sicht zu strenge Auflagen in ihrem Gewinnstreben eingeschränkt sehen, wenn also politische Entscheidungen den Wert von Investitionen oder Gewinnerwartungen schmälern könnten..

Beide Abkommensvorlagen - TTIP und CETA - enthalten Investitionsschutzkapitel, die es Konzernen erlauben, Staaten in solchen Fällen auf Schadensersatz zu verklagen, den dann letztendlich die Steuerzahler zu tragen hätten als miese Beigabe zur Absenkung von Umwelt- und Verbraucherschutz-Auflagen. Die USA möchten sich Wettbewerbsvorteile gegenüber anderen Staaten, einschließlich Entwicklungs- und Schwellenländern verschaffen um den Markt zu dominieren. Dies praktizieren sie auch schon mit ihrer Art von Entwicklungshilfe, indem sie Investitionen ihrer Großkonzerne dort forcieren, die sich dann dortige Märkte erschließen sollen und neue Abhängigkeiten schaffen.

Der Verzicht auf eine auf Exporte etwa nach Russland oder Nordamerika in großen Stil ausgerichtete intensiv-industrielle Landwirtschaft inclusive massivem Industriedünger- und Pestizideinsatz und ethisch unverantwortbarer tierquälerischer Massentierhaltung kann sich dabei zusätzlich als Gewinn für die menschliche Gesundheit erweisen. Denn es wird dadurch doch ein erheblicher Schadstoffeintrag in Boden, Gewässer, Grund- und Trinkwasser vermieden. So betrachtet sind Erleichterungen des Im- und Exports intensiv-industriell erzeugter landwirtschaftlicher Produkte inclusive Fleisch durch die transatlantischen Freihandelsabkommen CETA und TTIP ohnehin in keinster Weise erstrebenswert, die Verhandlungen darüber dringend zu stoppen! Das Prinzip „Gewinne privatisieren – Schäden und Kosten sozialisieren“ hat schon sich bisher schon schlimm genug ausgewirkt. Seine weitere ausufernde Anwendung durch die Herrscher der  internationalen Konzerne dies- und jenseits des Atlantiks mittels TTIP und CETA gilt es zu unterbinden.

 

Und auf das Versprechen eines durch TTIP und CETA entfachten zusätzlichen Wirtschaftswachstums im minimalen Bereich braucht man aus mehreren Gründen nichts zu geben: es wird ohnehin nur ein zusätzliches Wirtschaftswachstum im minimalen Bereich versprochen, das weder genau vorhersehbar noch bezifferbar ist.

Und ein zusätzliches Wirtschaftswachstum, generiert durch noch mehr unnötige klima- und umweltbelastende transatlantische Gütertransporte, das auch noch Risikotechnologien wie Fracking oder Gentechnik Einzug halten lässt , ist wirklich kein erstrebenswertes Ziel. Das Ziel des stetigen Wirtschaftswachstums wäre vielmehr bei einer realistischen Betrachtung längst auszutauschen gegen jene Wirtschaftsordnung, die auf den Erhalt eines annähernden ökologischen Gleichgewichts bezüglich der vorhandenen zum Wirtschaften zur Verfügung stehenden Ressourcen abzielt. Das Gesetzesinstrumentarium dazu sollte möglichst umfassende Globalsteuerung durch eine ökologisch-sozial ausgerichtete Steuerpolitik anstreben, die die  Wirtschaftssubjekte und Markteilnehmer im jeweils eigenen wirtschaftlichen Interesse zu einem solidarischen ökologisch wie sozial verträglichem vor der (global zu sehenden) Allgemeinheit verantwortbarem Verhalten hin lenkt und steuert 

Gegenteilige Impulse aus Amerika brauchen weder die westlichen Industriestaaten, noch dürfen sie auf die Entwicklungs- und Schwellenländern übertragen bzw. denen übergestülpt werden. Vielmehr steht der „Westen“ zuvorderst in größter Verantwortung dafür, dass sein über Jahrzehnte praktizierter verschwenderischer auf materiellen Konsum ausgerichteter Lebensstil mit ungezügeltem Verprassen von Ressourcen und Energie und extrem übergroßem ökologischen Fußabdruck / Footprint  im Zuge der verbreiteten Ideologie stetigen Wirtschaftswachstums nicht auf andere sich gerade „wirtschaftlich entwickeln wollenden und aufstrebenden“ Staaten, Gesellschaften und Volkswirtschaften übertragen wird. Die „Reichen“ in den Industriegesellschaften dürfen nicht weiterhin mit übergroßen XXL-Datschern auf diejenigen Menschen eintreten, die sich ohnehin schon mit XXS-Tappern gerade noch ihr klägliches Auskommen mühsam zu sichern versuchen. Wir im „Westen“ stehen  in der Pflicht, vorzuleben, wie eine angemessen gute Lebensqualität für alle auch in Zukunft sicherzustellen ist.

 

Mit der Klammer einer ökologisch-sozial ausgerichteten Steuerpolitik ist die notwendige Agrarwende in einem Gesamtzusammenhang mit den beiden anderen großen Bereichen Energiewende und Verkehrswende, ja mit einer grundlegenden Wirtschafts- und Konsumwende, zu sehen und stellen würde.
Und wer muss dabei vorangehen?

Die Gesetzgeber auf EU-, Bundes- und Landesebene, die sich aus den vom Volk gewählten Abgeordneten zusammensetzen.

 Und weil alles zusammenhängt auf dieser Erde, gilt GLOBAL DENKEN - LOKAL HANDELN!

Vorteilhaft in jeder Hinsicht: Gesundheits- und umweltverträgliche Textilien aus Naturfasern aus kontrolliert biologischem Anbau

Auch für Textilien aller Art von Kleidung über Vorhänge, Tischdecken, Bettwäsche bis hin zu Dienstkleidung sollen als gesundheits- und umweltverträglichste Variante generell Naturfasern aus kontrolliert biologischem Anbau zum Einsatz kommen.

Dass eine gesundheits- und umweltverträgliche Beschaffungspraxis auch bei Polizei-Dienstkleidung erforderlich ist, hat der BN Mitte November 2014 nochmals gegenüber dem Bayerischen Staatsministeriums des Innern klargestellt und dabei eine seit einem Jahr ausstehende Antwort zur umweltfreundliche fairen Beschaffung und Mobilität in allen Bereichen der öffentlichen Hand eingefordert:

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit dürfen wir unser untenstehendes und bisher unbeantwortetes Schreiben vom 12.11.13 zur umweltfreundliche fairen Beschaffung und Mobilität in allen Bereichen der öffentlichen Hand im Hinblick auf die aktuell anstehende Beschaffung neuer Polizei-Dienstkleidung für diesen speziellen Bereich noch konkretisieren und erinnern:

Dass bei der Beschaffung neuer Polizei-Dienstkleidung ökologische, soziale und gesundheitliche Kriterien entscheidungserheblich sein müssen, ist dabei hervorzuheben.

Denn Textilien durchlaufen einen langen Herstellungsprozess. Bevor sie über den Handel in die Haushalte gelangen, werden die Materialien an den verschiedensten Stationen der Produktionskette mit einer Vielzahl von chemischen Hilfsstoffen in Kontakt gebracht. Nach Schätzungen des Umweltbundesamtes wurden 1986 in der deutschen Textilindustrie 100.000 Tonnen Textilhilfsmittel, 100.000 bis 280.000 Tonnen sonstige Chemikalien und 11.000 Tonnen Farbstoffe verbraucht. 90% davon gelangen direkt ins Abwasser, die restlichen 10% verbleiben auf den Fasern und verhelfen der Kleidung zu den gewünschten Eigenschaften. Neben der Tatsache, dass vor allem die Arbeiter der Textilindustrie mit diesen, zum Teil giftigen Chemikalien in Berührung kommen, sollte man sich auch bewusst sein, dass einige dieser Stoffe hautreizend, allergen oder sogar krebserregend wirken können. Darüber hinaus belasten diese Chemikalien nicht nur den Menschen an sich, sondern auch die Umwelt. Da viele Textilchemikalien unbrauchbar sind, wenn sie ihren Zweck erfüllt haben, gelangen sie zu einem großen Teil ins Abwasser und dadurch früher oder später auch in den gesamten Stoffkreislauf. Über die sozialen Missstände mit Niedrigstlöhnen, fehlender Sozialabsicherung und Ausbeutung – von Kinderarbeit ganz zu schweigen – in der Textilherstellung dürften hinreichende Informationen vorliegen. Falls nicht, können diese von uns bezogen werden.

Auf die vielfach nicht beachtete Verpflichtung zur vorbildhaft umfassenden umweltfreundlichen und fairen Beschaffung der öffentlichen Hand sei dabei zum wiederholten Male hingewiesen.

Diese muss beim Einkauf von Textilien aller Art von Vorhängen, Tischdecken, Bettwäsche in Unterkünften bis hin zu „normaler“ Dienstkleidung generell eingehalten werden, indem Naturfasern aus kontrolliert biologischem Anbau zum Einsatz kommen sollen, im letzteren Fall der Polizei-Outdoor-Dienstkleidung natürlich soweit es mit der nötigen Funktionalität kompatibel ist. Bei diesen besonderen Anforderungen an die Witterungsbeständigkeit wäre zumindest zu prüfen, ob auf Textilbestandteile aus Sekundärrohstoffen zurückgegriffen werden konnte, wie etwa aus (Anteilen von) Textilfasern aus der Wiederverwertung von geeigneten Recyclingkunststofffasern. 

Nachdem die Bio-Landwirtschaft die umwelt- und gesundheitsschonende und somit als beste Variante der Urproduktion gut und vorteilhaft für Artenschutz, Biodiversität, Boden, Grund- und Trinkwasser, Gesundheit und das Klima ist, ist bei der Beschaffung landwirtschaftlicher Erzeugnisse wie Naturfasertextilien grundlegend auf solche aus kontrolliert ökologischem Landbau zurückzugreifen. Dabei ist insbesondere beim Einkauf von Importware darauf abzustellen, dass diese Erzeugnisse möglichst den Fair-Trade-Bedingungen genügen und nicht unter Missachtung grundlegender Arbeitsrechte hergestellt werden. Dies bezieht sich ausdrücklich auch auf Textilien / Dienstkleidung aller anderen Dienststellen der öffentlichen Hand. Diese steht generell in besonderer Verantwortung, mit ihrer finanziellen Nachfragemacht zu einer ökologieverträglicheren Wirtschaftsweise hinzuwirken und im Gegenzug auf die Ausweitung des Angebotes an umweltverträglichen Produkten und Dienstleistungen hinzuwirken, die durch eine gezielte Nachfrage stimuliert werden kann. Laut Pressemeldung vom 18.01.2014 lösen die Aufträge der öffentlichen Hand immerhin 14 % der Wirtschaftsleistung in der EU aus, die somit durch diese ökologierelevant zu beeinflussen sind.

 

  • Hier zum Nachlesen das bisher unbeantwortete Ursprungsschreiben vom 12.11.13 – umgehende Antwort wird nunmehr nach über einem Jahr erwartet: 

         BayStMI Umweltverträgliche Beschaffung der neuen Polizei-Dienstkleidung

  •  Eine ökologisch-soziale ausgerichtete Steuerpolitik,

         Jetzt mal bitte die Welt retten