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Es geht ums Ganze – um den Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen als Voraussetzung für Lebensqualität für alle - Reichste und Superreiche für wirklich wirksamen Klimaschutz weitaus stärker heranziehen

Wirklich wirksamer Biodiversitäts- und Klimaschutz gelingt nur, wenn sich umweltverträglich-verantwortliches Verhalten auch finanziell lohnt und nicht wie bisher oft die Verschwendung von Ressourcen und Energie

Erfreuliche Botschaft: wir können uns mit rechtzeitigen Umsteuern einen Lebensstil aneignen, der an die Reserven des Planeten Erde, an die Regenerationsfähigkeit der Natur insgesamt angepasst ist

Bezeichnend, ja entlarvend, wie die Verteidiger (die Verursacher, Profiteure und kundigoder unkundig willfährigen Unterstützer dieser Missstände) das überkommene höchstgradig ungerechte Finanz- und Steuersystem verteidigen.

Gemeinerweise unter bewusster Ausblendung der im Gegenzug gleichermassen und gleichlaufend ohnehin zum Erreichen einer höheren Verteilungsgerechtigkeit längst überfälligen nötigen Entlastungskomponenten für die Bezieher niedriger und mittlerer Einkommen.

Bezeichnend, ja entlarvend, wie wichtig ihnen die Aufrechterhaltung unseres übergrossen ökologischen Fußabdrucks pro Kopf ist, die die ökologischen planetaren Grenzen der Belastbarkeit unseres Erdballs um ein Vielfaches missachtet.

Bezeichnend, ja entlarvend, wie wichtig ihr Festhalten an einer ungebremste Konsum- und Wachstumsgesellschaft, die mit der Zukunftsfähigkeit unserer menschlichen Gesellschaft nicht kompatibel ist,

Ausgerechnet solche Leute brandmarken eine Bepreisung von Umweltverbrauch, von Treibhausgas-Emissionen, einer CO2-Steuer sozial ungerecht. Erdreisten sich zur kompletten Verdrehung der Tatsachen.

Die da sind: ein hohes Ausmass an ökologisch- makroökonomischer Fehlsteuerung eingebettet in und beruhend auf einem global fehlststeuerndem Steuer- und Finanzsystem. Wo sich bisher oft die Verschwendung von Ressourcen lohnen - und nicht ein dringender denn je nötiges umweltverträglich-verantwortliches Verhalten.

Wo ökologisch-soziale Kostenwahrheit und Kostengerechtigkeit mit Anlastung der bisher externalisierten Folgelasten auf die Preise von Energie- und Ressourcenverbrauch Fremdwörter sind, Fehlanzeige auf der ganzen Linie!

Wo die Verteilung der Vermögen immer weiter auseinanderdriftet.  Wo die Schere zwischen Arm und Reich immer grösser wird.

Ausgerechnet solche Leute, die sich einer guten gerechte Balance zwischen Mehrbelastung des Energie- und Ressourcenverbrauchs und Entlastung durch glaubwürdige soziale Entlastungskomponente verweigern. Die ungebremste Erderwärmung hätte gefährliche, unumkehrbare und kaum beherrschbare Auswirkungen auf Natur, Umwelt und Menschen, mithin auf ihre Bildung, Infrastruktur auf ihren Wohlstand ihren und Arbeitsplätze.

Die für einen zukunftsfähigen angemessenen Wohlstand für alle ohne jeden Zweifel notwendige „grosse Transformation“ hin zur Postwachstumsökonomie in einer sozial und ökologisch nachhaltigen Postwachstumsgesellschaft bietet eine solche Fülle von krisenfesten Arbeitsplätzen, die jedes Festhalten an fossilen und atomaren Dinosauriertechnologien obsolet macht.

Es besteht ja sogar Fachkräftemangel in hochqualifizierten technischen wie Handwerksberufen, die es zum Aufbau, Ausbau wie Betrieb von biodiversitäts- und klimaschutzdienlichen Infrastrukturen braucht.

In Branchen, die es zum Erreichen einer ökologisch nachhaltigen Energie-, Agrar-, Rohstoff-, Verkehrs- Wirtschafts- und Konsumwende und zum Aufbau, Ausbau wie Betrieb der dazu nötigen Infrastrukturen braucht.

Genauso in den sozialen Berufen „nahe am Menschen“ bis hin zu Berufen im Mobilitätssektor ausserhalb der Automobilwirtschaft bei ÖPNV und Bahn, etwa ein eklatanter Mangel an Lokführern aber auch in anderen Berufssparten

Die so inflationär geschwungene Keule „Verlust von Arbeitsplätzen“ taugt längst nicht mehr zum Schönreden und Verteidigen einer qua rasant verlaufender ökologischer Krise abzutakelnden Wirtschaftswachstumsgesellschaft. Aus der Traum vom ewigen unhinterfragten Wirtschaftswachstum auf Kosten unserer natürlichen Lebensgrundlagen.

Wohingegen ein bequemes Weiter-So, ein Festhalten an der überkommenen sozialen und ökologischen Verteilungsungerechtigkeit, ein weiteres Anheizen des bedrohlichen Treibhauseffekts zu einem nicht mehr steuerbaren Verlust an Arbeitsplätzen führen wird.

Der drohende Verlust unserer natürlichen Lebensgrundlagen samt Arbeitsplätzen bei einem Weiterlaufenlassen des ungezügelten Flächen-, Ressourcen- und Energiehungers unserer Gesellschaft in allen Sektoren inclusive Verkehr, da vor allem mit Flugreisen und Autofahrten, muss höchster Grund und Anlass eine Bepreisung von Ressourcen- und Energieverbrauch sein.

Das ist das entscheidende Argument gegen die von fossilen und atomaren Profitinteressen getriebenen Arbeitsplatzkeulenschwinger, die jeden Ansatz Abbau Verteilungsungerechtigkeit abwehren, sich dabei auch noch zur sozialen Schutzmacht aufspielen..

Nur mit einem rechtzeitigen Gegensteuern, einem Umsteuern mit einem intelligenten ökologisch-sozialen Finanz- und Steuersystem hin zu einem für alle auskömmlichen ökologisch-sozial verträglichen, suffizienten Lebensstil kann wirksamer Klimaschutz gelingen.

Wirklich wirksamer Klimaschutz gelingt jedoch gewiss nicht mit dem Festhalten an einer auf ökologisch-sozialer Nachhaltigkeit ausgerichteten Wirtschaftswachstumsgesellschaft.

Wirklich wirksamer Klimaschutz gelingt nicht ohne umfassende Ausschöpfung aller Emissionsminderungspotentiale und Energieeinsparungspotentiale auch im Mobilitätssektor sowie beim Materialeinsatz, mithin nicht, solange sich die Verschwendung von Energie und Ressourcen lohnt.

Das Übermass an Energiehunger unserer Gesellschaft, an Konsum-, LKW-, Auto- und Flugverkehr sind eigentliche Ursache und Treiber für die soziale und ökologische Krise mit rasantem Schwund an Lebens- und Naturräumen, dem Verlust an Biodiversität, der Rodung tropischer Regenwälder und dem Treibhauseffekt mit dem bedrohlichen Klimawandel

Genau deshalb braucht es ein Umsteuern mit einem intelligenten ökologisch-sozialen Finanz- und Steuersystem hin zu einem für alle auskömmlichen ökologisch-sozial verträglichen, suffizienten Lebensstil.

Mit der im Gegenzug gleichermassen und gleichlaufend eine deutlichen Anhebung des Spitzensteuersatzes, einer Entlastung der niedrigeren und mittleren Einkommen, auch durch Verbreiterung der Berechnungsgrundlage zur Finanzierung der Sozialsysteme in angemessener und gerechter Weise wie der Bürgerversicherung einhergehen muss. Dadurch sinkt bei gleichen oder sogar niedrigeren Beitragssätzen (> hierdurch Entlastung) die Beitragsbelastung für den Faktor Arbeit, wovon vor allem untere Entgeltgruppen profitieren würden. Reichste und Superreiche sind für wirklich wirksamen Klimaschutz weitaus stärker heranzuziehen

Ein ökologisch-sozial verträgliches Andersleben in mehreren, vielen Bereichen, auch und gerade beim Urlaubs-, Freizeit- und Mobilitätsverhalten allgemein.

Qualitätvoll, fair und tierschutzgerecht erzeugte Bio– Lebensmittel und Klamotten und Bahnfahrten auch im Fernverkehr und die sowie die jeweils energiesparendsten Elektrogeräte müssen für alle zugänglich sein. Dürfen auch für Erwerbstätige der unteren Entgeltgruppen nicht unerschwinglich sein.

Wer Klimaschutz nicht fördert, setzt den Wohlstand aufs Spiel.

Einmal in Funktion, würde ein ökologisch-soziales Finanz- und Steuersystem Millionen und Abermillionen verhältnismäßig kleine Alltagsentscheidungen in eine klimafreundlichere Richtung lenken.

Das wird nur noch von ökologisch-ökonomischen Irrläufern bestritten, die sich einer guten gerechte Balance zwischen Mehrbelastung des Energie- und Ressourcenverbrauchs und Entlastung durch glaubwürdige soziale Entlastungskomponente verweigern.

Nichts von alldem wird und kann zu Nullverbrauch oder Nullverkehr führen

Doch wir können und wir müssen uns damit einen Lebensstil aneignen, der an die Belastbarkeit Reserven des Planeten Erde, an die Regenerationsfähigkeit der Natur insgesamt angepasst ist.

Damit es einen auskömmlichen ökologisch und sozialverträglichen zukunftsfähigen angemessenen Wohlstand für alle geben kann, der die Grenzen der Belastbarkeit des Naturhaushaltes auf unserem Wohnplaneten einhält.

All die Schlüsselbereiche für die ohne jeden Zweifel notwendige „grosse Transformation“ hin zu einer sozial und ökologisch nachhaltigen Postwachstumsgesellschaft können wir so global- und selbststeuernd nach marktwirtschaftlichen Prinzipien noch wirksam positiv beeinflussen. Und die schädlichen Folgen des Klimawandels eindämmen.

Das sollte und könnte durchaus als erfreuliche Botschaft ankommen.

Es geht ums grosse Ganze – um den Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen als Voraussetzung für Lebensqualität für alle zu sichern, und dabei den Blick aufs grosse Ganze zu richten, übergreifend und ganzheitlich zu denken, mit übergreifendem und ganzheitlichem Ansatz tiefergehend die Ursachen von Missständen und Umweltschädigungen aufzudecken, aufzuzeigen und deren Behebung einzufordern.

Diese Ursachen sind verursachend angelegt in der herrschenden Freizeit-, Spass-, Überfluss- und Konsumgesellschaft, eingebettet in und beruhend auf einem global fehlststeuerndem Steuer- und Finanzsystem.

Dessen Behebung beständig von allen politischen, staatlichen, behördlichen Entscheidern bzw. Entscheidungs-, Verantwortungs-, Mandats- und Amtsträgern einzufordern ist, was hiermit wieder einmal geschieht.