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Gesundheitsvorsorge, Klima- und Biodiversitätsschutz erfordern oft dasselbe: Rrrrunter mit dem Konsumniveau ganz generell

Schon die anhaltenden Lärm- und Abgasbelastungen, die Luftverschmutzung mit Feinstaub- und Stickoxid-Grenzwertüberschreitungen des motorisierten

lndividualverkehrs (MIV) an sich stellen ja hohe Gesundheitsrisiken dar.

Das Leben mit den damit verbundenen Umweltbelastungen in den Städten hinterlässt Spuren. Nicht nur körperliche, teils auch psychische Erkrankungen wie Depressionen, Ängste, Psychosen oder Suchterkrankungen.

Davor, dass die industrielle Tierhaltung, mithin Geflügelmast, mit dem massiven Antibiotikaeinsatz zu einer der grossen Ursachen für das Anwachsen der Antibiotikaresistenzen geworden ist, warnen immer mehr Stimmen aus der Ärzteschaft sowie die Weltgesundheitsorganisation.

Die möglicherweise krebserregende Wirkung von Pestiziden oder gar Pestizidcocktails ist längst nicht ausgeräumt.

Der Einsatz gentechnisch veränderter Futtermittel ist immer noch erlaubt und gängige Praxis in der konventionellen, in der oft industriellen Tierhaltung.

Nur in der ökologischen Landwirtschaft ist der Einsatz von gentechnisch veränderten Organismen verboten. Dies ist in den EU-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau und in den Richtlinien der Anbauverbände geregelt.

Schlichtweg unverantwortbare und mit der staatlichen Vorsorgepflicht unvereinbare Gesundheitsrisiken.

Weil es oft keine unvermeidbaren Risiken sind, sondern vermeidbare unnötige, einem nicht ausreichend nachhaltigen Produzenten- und Konsumentenverhalten geschuldet

Weil die vorherrschende Politik ein extrem hohes Ausmass an makroökonomischer finanziell-monetärer / steuerpolitische Fehlsteuerung am Laufen hält, womit und indem / in dem sich viel zu oft eben das Verschwenden von Energie und Ressourcen, in allen Bereichen des Wirtschaftens und Konsumierens rentiert und nicht die Ausschöpfung aller Schadstoffreduzierungs- und Einsparpotentiale einzel- bzw. betriebswirtschaftlich.

Weil sie das Zulassen ungezügelten Profitstrebens, ja gnadenloser Profitgier, bis an die Grenze der Verwerflichkeit. über das Verursacher- und Vorsorgeprinzip stellt.

Unter In­kauf­nah­me immenser Gesundheits- und Umweltschäden für die Bevölkerung.

Alles, was Gesundheit und Immunsystem schwächen kann, muss in höchstmöglichem Masse vermieden werden. Durch durchgängig-umfassenden Einsatz ausnahmslos der besten ökologischen Praxis in allen Bereichen und Handlungsfeldern.

Auch durch ein durchgängiges umweltfreundliches ökologisch nachhaltiges gesundheitlich hochwertiges tierqual-, antibiotika-, gentechnik- und giftfreies faires öffentliches Beschaffungswesen vollumfänglich nach der besten ökologischen Praxis.

Drum geht es schlichtweg schon nicht an, wenn bei staatlichen und kommunalen Einrichtungen und solchen mit kommunaler Beteiligung wie Kindergärten, Schulen, Seniorenheime, Kliniken, im Verpflegungsbereich kein durchgängiges Angebot an antibiotika-, gentechnik- und giftfrei erzeugten Bio-Lebensmittel und -Getränken aus kontrolliert biologischer Erzeugung sichergestellt und garantiert werden kann.

Das Risiko schwerer und tödlicher Verläufe ist für immungeschwächte gesundheitlich vorbelastete anfälligere Menschen ohnehin deutlich erhöht.

Werden diese Personengruppen als Patienten in Kliniken oder Seniorenheimen durch antibiotika-, gentechnik- oder pestizidcocktailbelastetes Essen zusätzlich geschwächt, verschärft das die Situation nochmals.

Eine Umweltorganisation hat 2019 Hähnchenfleisch aus Discountern testen lassen. Bei mehr als der Hälfte der Proben von Supermarkt-Geflügel liessen sich antibiotikaresistente Keime nachweisen.

Dass die weitverbreiteten Antibiotikaresistenzen das Risiko für schwerkranke Patienten steigern, die anfälliger für Keime sind, bei denen Antibiotika kaum noch oder gar nicht mehr anschlagen ist bekannt.

Davor, dass die industrielle Tierhaltung, mithin Geflügelmast, mit dem massiven Antibiotikaeinsatz zu einer der grossen Ursachen für das Anwachsen der Antibiotikaresistenzen geworden ist, warnen immer mehr Stimmen aus der Ärzteschaft. Dabei werden sogar für den Menschen wichtige Reserveantibiotika eingesetzt.

Im genauen Gegenteil dazu müssen die geschwächten Patienten eine alle vermeidbaren Risiken ausschliessende gesundheitlich hochwertige, ja proaktiv gesundheitsfördernde Ernährungsweise gesundheitlich aus kontrolliert biologischer Erzeugung angeboten gestärkt werden.

Diese gilt schliesslich völlig zu Recht als gesundheits- und umweltverträglichster Form der Landwirtschaft

Es gilt gerade auch bei der Verpflegung in Kliniken in eine umfassend verstandene Gesundheitsvorsorge zu investieren; da darf nichts kaputtgespart

Werden. Auch um damit auch für weitere Pandemien sowie für kommende Hitzewellen etc. infolge des galoppierenden rasant voran fortschreitenden globalen Klimawandels gerüstet zu sein.

Grundlegende Gesundheitsvorsorge, wirklich wirksamer Klimaschutz, Schutz und Erhalt der Artenvielfalt bedingen übrigens meistens dieselben Massnahmen

Im Schatten der Corona-Pandemie dürfen mithin keine Entscheidungen getroffen werden, die die Biodiversitäts- und Klimakrise weiter befeuern oder verschärfen.

Was hierbei die Biodiversität anbelangt? Die Hinweise aus der Wissenschaft verdichten sich, dass schwindende Lebensräume, Vordringen in und Zerstörung von bisher unberührte Urwälder, illegale Jagd und der Wildtierhandel zur Verbreitung neu auftauchender Krankheitserreger beitragen. Bitte Abstand halten, sich zurückhalten, gilt auch hier.

Diese Zerstörung von Lebensräumen warum? Zur Befriedigung des gegenwärtigen weit überzogenen Konsum- und Lebensstils eines grossen Teils der Bevölkerung in den Industriestaaten. Mit hemmungslos globalisierten Menschen- und Warenströmen und dem damit verbundenen (Natur-) Flächen-, Ressourcen- und Energieverbrauch

Zumeist führt Nichtstun gegen vermeidbare unnötige Umweltbelastungen halt auch zu unnötiger vermeidbarer Gesundheitsgefährdung. Hängt halt fast alles zusammen.

Während die vorherrschende Politik allzu oft eben nur isoliert „tagesaktuell“ auf das reagiert, was gerade am stärksten im Focus steht.

Siehe tagesaktuell das Päppeln von Branchen, die wie die Luftfahrtindustrie mit ihrer aggressiv beworbenen Viel- und Billigfliegerei entscheidend zur rasanten Ausbreitung der krisenhaften Entwicklungen beigetragen haben.

Wie ebenso die Autoindustrie mit ihren hochpenetrant lauthals lästigst angepriesenen PS-strotzenden SUV-, Grosskarossen- und Geländewagen-Abgasboliden- und -Spritschluckern.

Mit ihrem jahrelang unbehelligt einen massiven Abgas- und Treibstoffverbrauchswerte-Schwindel. Im Vertrauen auf dieses von Staatsseite höchst sträflicherweise viel zu lange nicht nur geduldete, sondern durch Kontrollverzicht beim Schadstoffausstoss sogar geförderte Geschäftsmodell haben sie zudem Einstieg in die ökologischer Transformation. verpennt

Mit ihrer zum Geschäftsmodell erkorenen jahrelangen Nichteinhaltung der gesetzlichen Vorgaben zur Luftreinhaltung, mit dem die Autokonzerne jahrelang übersatte Renditen auf Kosten der der natürlichen Ressourcen, der Umwelt, der Artenvielfalt Regenwälder und des Klimas satteste Renditen eingefahren haben

Statt Staatsknete an Schwindelkonzerne fliessen zu lassen, hätte, kann und muss man die Schuldigen am Abgas- und Treibstoffverbrauchswerte-Schwindel strafrechtlich zur Rechenschaft ziehen, aber ihnen und ihren Profiteuren Schadenersatz als zumindest monetäre Kompensation für zu Lasten der Allgemeinheit entstandene Schäden inclusive Treibhausgas- Ausstoss abverlangen. Brächte viel Staatsknete für Sinnvolles, mehr denn je zur Gesundheitsvorsorge etwa.

Die bräuchten und dürften jedenfalls keine weiteren Subventionen erhalten.

Doch Weitblick bisher weitgehend Fehlanzeige.

Wo Grundlegende Notwendigkeiten abzuarbeiten wären. Von den Gewählten abzuarbeiten sind. Wo grundlegend-weitgreifendste Ursachenbekämpfung nottäte.

Nichtstun kommt am teuersten, was weitere Klima-, Umwelt- und Gesundheitsschäden angeht.

Der gegenwärtige Konsum- und Lebensstil eines grossen Teils der Bevölkerung in den Industriestaaten mit weit überzogenem Ressourcen- und Energieverbrauch hemmungslos globalisierten Menschen- und Warenströmen birgt die Risiken hoher Umwelt- und Gesundheitsschäden in sich

Alleinig alternativlos ist deshalb die durchgängig beste ökologische Praxis in allen Bereichen sowie ein stärkstes Runter mit dem Konsumniveau ganz generell.

Wir müssen uns daher, soweit bei jedem einzelnen noch nicht erfolgt, einen Lebensstil aneignen, der an die Reserven des Planeten Erde, an die Regenerationsfähigkeit der Natur insgesamt angepasst ist. Auch und gerade zum Schutz der menschlichen Gesundheit