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BN nimmt Stellung ...

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Setzen auf Empfehlungen und Freiwilligkeit kommt am teuersten, was weitere Grund- wie Trinkwasser- Biodiversitäts- oder Klimaschäden angeht.

Klimaschäden treffen zuallererst die ärmsten Menschen und Länder, die sich nicht ausreichend schützen können. Am stärksten sind diejenigen betroffen, die am wenigsten für die Ursache der Klimakrise verantwortlich sind.

Doch sie rücken immer näher zu den Verursacherländern mit den allgemein bekannten Klimawandelfolgen heran.

Die kann man eine Zeit lang ignorieren wie es die Politiker der regierenden Parteien seit langem praktizieren.

Doch das Missachten und Ignorieren der Warnungen und Mahnungen der Wissenschaft sowie des BUND, das Nichthandeln befeuert sie immer noch mehr.

Dürren und Hitzeperioden , die mit dem Klimawandel häufiger werden, tragen dazu bei, dass Bäume künftig immer früher absterben werden, schreiben die Forscher seit langem.

Wer mit Blick auf die Wählerklientel in Sorge um ein paar Wählerstimmen glaubt, diesen keine wirklich wirksame Klimaschutzmassnahmen Massnahmen zumuten und alles nur über Freiwilligkeit und finanzielle Anreize erreichen zu können, der wird dann bald darauf weitaus schlechtere Nachrichten und Botschaften zu überbringen haben.

Weit über das grossflächige Absterben von Bäumen und Trinkwasserknappheit hinaus.

Das gilt auch auf kommunaler Ebene

So für das Unterlassen verbindlicher Vorgaben als Mindestanforderungen einer nachhaltig-zukunftsfähigen ökologieverträglichen und umweltgerechten Bauleitplanung in etlichen ökologierelevanten Bereichen, etwa unter dem Gesichtspunkt der Energieeffizienz und Energieversorgung:

Das Unterlassen von Regelungen und Vorgaben zum Erhalt der biologischen Vielfalt sowie zur Schonung nicht vermehrbaren Flächen- Energie- und Wasserressourcen wirkt sich deshalb gerade im Bereich der Bauleitplanung / Bebauung / Gebäudenutzung beonders langanhaltend und langfristig in die Zukunft aus und betrifft daher in besonderem Masse das Schicksal nachfolgender Generationen.

Oder beim Grund- wie Trinkwasserschutz, wo es den verbindlichen Ausschluss von Chemiedüngern und Pestiziden braucht.

Die Regenwasser- Speicherung und Nutzung mittels ausreichend dimensionierter Regenwasserzisternen für Freiflächenbewässerung und Toilettenspülung als Festsetzung muss in den Bebauungsplänen verbindlich vorgegeben bzw. vertraglich sichergestellt werden.

Was wir in vielen Stellungnahme im Rahmen der Verfahrensbeteiligung vorgetragen haben. Wenn es daneben einen Antrag von Stadtrat Hans Ritt gab, warum hat dann die Mehrheit im Bauausschuss und Stadtrat nichts von alledem beschlossen?

Die Sorge ums Trinkwasser des Stadtwerkevertreters Josef Ruhland inclusive der Aussage, dass Nitrat nun wegen zunehmender Trockenheit vermehrt im Boden gespeichert wird, muss ein kraftvolles Signal für eine entschiedene Ökologisierung der Landwirtschaft, zur Reduzierung des Flächen- und Energieverbrauchs sowie zum Klimaschutz sein.

Nichtstun oder Setzen auf Empfehlungen und Freiwilligkeit kommt uns alle am teuersten, was weitere Grund- wie Trinkwasser-, Gesundheits-, Biodiversitäts- oder Klimaschäden angeht.